Walltor

Es wird vermutet, dass bereits seit 1380 am Walltor gebaut wurde. Das Walltor besteht aus einen Innentor, dem heutigen sichtbaren Tor. Darauf folgte ein Zwinger, dessen Straße beidseitig von Mauern umgeben war Das Vortor stand 50 m vom Haupttor entfernt. Danach folgte eine Zugbrücke über die Ihna und ein hufeisenförmiges Tor mit einer Durchfahrt. Dem schloss sich wiederum eine Zugbrücke über einen Graben an. Neben dem Innentor stand der Schmiedeturm. Ab 1780 wurden alle Wehrbauten bis auf das Innentor abgerissen. Die gesamte Wehranlage ist auf der Lubinschen Karte von 1612 deutlich zu erkennen.

Ursprünglich war das Tor in gotischer Bauweise entstanden. Die beiden Renaissance Giebel sind erst später auf den gotischen Sockel gesetzt worden. Die am Tor selbst angebrachte Jahreszahl 1580 muss als Baujahr bezweifelt werden. Die Wehrtüchtigkeit des Walltores, u. a. dünnere Mauern, steht weit hinter der des Pyritzer Tores zurück.

zurück zu Tore und Tuerme

zurück zum Inhaltsverzeichnis