Sozial-Kulturelle Gesellschaft
der deutschen Minderheit
Ortsgruppe Stargard

Bericht über das Treffen "Rosenmontag" am 7.3.2011

Stargard, den 7.3.2011

Am Montag, dem 07.03.2011 fand eine traditionelle, alljährliche Veranstaltung zum Karnevalsende "Rosenmontag" in den Räumen der deutschen Minderheit in der Garbe Straße in Stargard statt.

Nachdem die ersten Gäste bereits kurz nach 15 Uhr gekommen waren,  halfen sie spontan unserer Schatzmeisterin Frau Halina Sobczak Tische decken und Räume festlich schmücken.
Die Feier wurde wie geplant pünktlich um 16 Uhr von dem Vorsitzenden Herrn Daniel Buda eröffnet. Nach der Begrüßung nutzte er die Gelegenheit, dass fast alle Mitglieder unserer Ortsgruppe versammelt waren, und berichtete kurz über unsere Aktivitäten im neuen Jahr (Jahreshauptversammlung, regelmäßige Treffen in unserem Sitz, Fotoausstellung im Internet usw.) und gratulierte allen Frauen zum bevorstehenden Internationalen Frauentag.

Karneval 2011

 

Nach dem offiziellen Teil erfolgte ein weniger offizieller Teil, der mit Liedern, Gedichten und Tanzmusik aus Deutschland erfüllt war. Verschiedene Speisen (u.a. berühmte „Eier aus Kannenberg“, die Frau Sobczak eigenhändig zubereitet hatte), selbstgebackene Kuchen und Kaffe trugen zur fröhlichen Stimmung bei. Dabei konnten unsere Mitglieder Gedanken über verschiedene Zeitfragen (wirtschaftliche Krise, Libyen, Zukunft der deutschen Minderheit nach 21 Jahren Bestehen, die geplante Fahrt nach Kolberg) austauschen.

Im Laufe der Veranstaltung ergriff der Sekretär Herr Piotr Nycz das Wort und klärte die Anwesenden über den Ursprung und die historische Entwicklung des Rosenmontags im deutschsprachigen Kulturraum auf. Er schilderte beim Kerzenschein kurz Bräuche und Sitten, die mit dem Karnevalsende in katholisch geprägten Regionen um Köln, Aachen oder Mainz verbunden sind. Für viele war es sicher neu, dass es außer dem Rosenmontag auch einen Nelkensamstag, einen Tulpensonntag und sogar einen Veilchendienstag gibt.

Karneval 2011

Der Rosenmontag bei der deutschen Minderheit endete kurz vor 20 Uhr. Als die Gäste nach Hause gegangen waren, mussten sich unsere fleißigen Frauen noch schnell an die Arbeit machen, das ganze Geschirr abwaschen und die Räume in Ordnung bringen.
Wir danken allen Mitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement. Unser besonderer Dank gilt aber der Schatzmeisterin Halina Sobczak, die alles bestens organisiert und durchgeführt hatte.

Peter Nycz

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