Pommernlied

Text: Gustav Adolf Pompe, 1. schriftliche Fassung vom 19.3.1852

Melodie: Karl Groos 1818 "Freiheit, die ich meine"


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Pommernlied, 128kbit


Pommernlied, 64kbit

  1. Wenn in stiller Stunde Träume mich umwehn,
    bringen frohe Kunde Geister ungesehn,
    reden von dem Lande meiner Heimat mir,
    hellem Meeresstrande, düsterm Waldrevier.

  2. Weiße Segel fliegen auf der blauen See,
    weiße Möwen wiegen sich in blauer Höh´,
    blaue Wälder krönen weißer Dünen Sand;
    Pommerland, mein Sehnen ist dir zugewandt!

  3. Aus der Ferne wendet sich zu dir mein Sinn,
    aus der Ferne sendet trauten Gruß er hin;
    traget, laue Winde, meinen Gruß und Sang,
    wehet leis und linde treuer Liebe Klang!

  4. Bist ja doch das eine auf der ganzen Welt,
    bist ja mein, ich deine, treu dir zugesellt;
    kannst ja doch von allen, die ich je gesehn,
    mir allein gefallen, Pommerland, so schön!

  5. Jetzt bin ich im Wandern, bin bald hier, bald dort,
    doch aus allen andern treibt´s mich immer fort:
    Bis in dir ich wieder finde meine Ruh,
    send ich meine Lieder dir, o Heimat, zu!

Der vorliegende Text enspricht der Version in der Pommerschen Zeitung und dem Lexikon Wikipedia, er unterscheidet sich geringfügig von dem gesungenen Text.

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